History
1996
Das Zürcher Frühlingsturnier wurde zum ersten Mal 1996 durchgeführt. Es entstand aus einer Idee von Chris Palatinus, der zusammen mit den drei anderen damaligen NLA-Teams aus Zürich, den Barracudas, den Coconuts und den Lions, ein Zürcher Turnier zur Vorbereitung auf die Saison auf die Beine stellen wollte.
Und gleich im ersten Jahr zeigte sich der April von seiner launischen Seite: Alle Spiele vom Samstag fielen dem in der Nacht zuvor einsetzenden Regen zum Opfer. Der Spielplan wurde auf ein 1-Tages-Format geschrumpft, und tatsächlich konnte dann bei eitel Sonnenschein am Sonntag das Turnier mit vier Spielen durchgeführt werden. Sieger am Schluss waren die Barracudas, die beide ihre Spiele klar gewannen.
| Tag |
Begegnung |
Resultat |
| Sonntag |
Lions-Barracudas |
2-17 |
| |
Coconuts-Challengers |
4-7 |
| |
Lions-Coconuts |
6-12 |
| |
Barracudas-Challengers |
13-0 |
1997
Im zweiten Jahr der Turniergeschichte konnten die Barracudas ihren Titel erfolgreich verteidigen. Diesmal konnte an beiden Tagen gespielt werden, doch waren mit den Frogs und den Flyers neu zwei Teams aus dem Baselbiet dabei. Der Grund war, dass die Coconuts im Winter mit den Barracudas fusionierten und die Lions immer weiter in die Niederungen der NLB abdrifteten. Einer der Ansprüche der Turnierleitung war schon damals, dass das Teilnehmerfeld nur mit Top Teams besetzt sein sollte. Mit den vier eingeladenen Mannschaften bewies das Organisationskommitee ein glückliches Händchen, denn die vier Teilnehmer belegten am Ende der Saison 1997 auch die ersten vier Plätze in der Meisterschaft.
Das Finale ging mit 14-6 an die Barracudas, die knapp sechs Monate später auch die Meisterschale in die Höhe stämmen durften.
| Tag |
Begegnung |
Resultat |
| Samstag |
Challengers-Barracudas |
3-10 |
| |
Flyers-Challengers |
8-7 |
| |
Barracudas-Frogs |
8-1 |
| |
Flyers-Frogs |
11-3 |
| Sonntag |
Frogs-Challengers |
7-6 |
| |
Barracudas-Flyers |
5-3 |
| FINAL |
Barracudas-Flyers |
14-6 |
1998
1998 nahm mit den Dornbirn Indians zum ersten Mal eine ausländische Mannschaft am Turnier teil. Diese blieben jedoch glücklos, und zum ersten Mal ging die Trophäe an die Challengers. Mit einem 7-6 Sieg im letzten At-Bat gegen die Flyers wurde die erfolgreiche Ära der Challengers unter Präsidentin Marianne Blickenstorfer eingeläutet.
Und zum dritten Mal gewann der Sieger des Frühlingsturniers im gleichen Jahr auch die Meisterschaft.
Das Turnier blieb aber auch im dritten Jahr nicht von den Kapriolen des Aprils verschont und wurde so wieder auf einen 1-Tages-Event reduziert.
| Tag |
Begegnung |
Resultat |
| Sonntag |
Challengers-Barracudas |
11-4 |
| |
Indians-Flyers |
6-6 |
| |
Barracudas-Indians |
13-6 |
| |
Challengers-Flyers |
7-6 |
1999
Bei der vierten Austragung gewann zum ersten Mal eine Mannschaft aus dem Ausland das Turnier. Ein hochkarätiges Turnier mit fünf Mannschaften wurde am Ende von den Tübingen Hawks gewonnen.
Aber auch dieses Mal machte das Wetter nicht mit, und so mussten am Samstag drei der fünf geplanten Partien gestrichen werden.
Zum ersten Mal nahmen auch die Domstad Dodgers teil, eine Mannschaft aus der vierten Holländischen Liga.
| Tag |
Begegnung |
Resultat |
| Samstag |
Challengers-Dodgers |
8-5 |
| |
Flyers-Indians |
5-2 |
| Sonntag |
Dodgers-Hawks |
4-8 |
| |
Indians-Challengers |
3-4 |
| |
Hawks-Flyers |
15-2 |
| |
Challengers-Hawks |
3-7 |
2000
Die Challengers und die Hawks standen sich 2000 erneut im Finale gegenüber, und diesmal hatten die Challengers mehr Glück als sie einen 8-1 Rückstand nach drei Innings in einen 16-10 Triumph umdrehten.
Wieder waren mit den Hawks und den Indians - als amtierende Österreichische Meister - zwei namhafte ausländische Teams am Turnier vertreten und die Richterswil Athletics sprangen in letzter Minute für die Dodgers ein.
| Tag |
Begegnung |
Resultat |
| Samstag |
Challengers-Indians |
5-2 |
| |
Athletics-Hawks |
2-4 |
| |
Hawks-Challengers |
3-6 |
| Sonntag |
Challengers-Athletics |
8-0 |
| |
Indians-Hawks |
4-11 |
| |
Indians-Athletics |
11-2 |
| FINAL |
Challengers-Hawks |
16-10 |
2001
Das Turnier im Jahre 2001 war vom Wetter her das Beste. An beiden Tagen gab es reichlich Sonnenschein und dementsprechend gut waren auch die Spiele. Mit den Kufstein Vikings und den Bern Cardinals nahmen zwei neue Teams am Turnier teil.
Auch waren die Dodgers wieder mit von der Partie, und prompt nahmen sie den Pokal mit nach Holland. Sie gewannen all ihre Spiele souverän und im Finale bezwangen sie die Cardinals mit 6-1.
| Tag |
Begegnung |
Resultat |
| Samstag |
Challengers-Cardinals |
0-2 |
| |
Cardinals-Dodgers |
4-11 |
| |
Challengers-Vikings |
2-5 |
| |
Vikings-Dodgers |
7-15 |
| Sonntag |
Cardinals-Vikings |
5-4 |
| |
Dodgers-Challengers |
4-1 |
| FINAL |
Dodgers-Cardinals |
6-1 |
2002
Die Therwil Flyers konnten bei ihrer vierten Teilnahme am Turnier im Jahre 2002 ihren ersten Triumph feiern. Mit einem 6-3 gegen den letztjährigen Sieger aus Holland sicherten sich die Baselbieter die Trophäe.
Nach einer dreijährigen Pause waren auch die Barracudas wieder mit von der Partie.
| Tag |
Begegnung |
Resultat |
| Samstag |
Challengers-Barracudas |
2-15 |
| |
Flyers-Barracudas |
7-2 |
| |
Dodgers-Flyers |
7-10 |
| |
Dodgers-Challengers |
14-13 |
| Sonntag |
Barracudas-Dodgers |
3-12 |
| |
Flyers-Challengers |
4-9 |
| FINAL |
Flyers-Dodgers |
6-3 |
2003
Die achte Auflage des Turniers im Jahre 2003 war in allen Belangen das Beste: Das Wetter zeigte sich von der bester Seite, die Ränge waren gut gefüllt und sportlich gesehen gab es mehrere Leckerbissen.
Am Start waren nebst den Challengers die Hawks, die bereits 1999 gewannen, die Österreichischen Meister Vikings aus Kufstein und die Dornbirn Indians.
Die zwei Österreichischen Mannschaften bestritten dann auch das Final, das nach der regulären Spielzeit von fünf Innings 1-1 unentschieden stand. Ende des sechsten Innings scorte der Runner von der dritten Base dank eines Overthrows des Catchers zu seinem Pitcher den winning Run, und die Vikings konnten sich zum ersten Mal in das Goldene Buch der Gewinner eintragen lassen.
| Tag |
Begegnung |
Resultat |
| Samstag |
Challengers-Indians |
2-0 |
| |
Hawks-Vikings |
2-3 |
| |
Vikings-Indians |
2-8 |
| |
Hawks-Challengers |
0-6 |
| Sonntag |
Indians-Hawks |
6-4 |
| |
Vikings-Challengers |
14-2 |
| FINAL |
Vikings-Indians |
2-1 |
2004
Mit den Hard Bulls trug sich eine weitere Mannschaft in die Liste des Teilnehmer am Frühlingsturnier ein. Sie erreichten zwar das Final mit zwei Siegen gegen die Challengers und den Hawks, doch im Final unterlagen sie den Deutschen mit 4-10.
2004 konnte das letztjährige Turnier nicht ganz toppen, war aber trotzdem in vielen Belangen eines der besten.
| Tag |
Begegnung |
Resultat |
| Samstag |
Challengers-Bulls |
0-3 |
| |
Hawks-Vikings |
10-4 |
| |
Vikings-Bulls |
5-0 |
| |
Hawks-Challengers |
5-3 |
| Sonntag |
Bulls-Hawks |
7-4 |
| |
Vikings-Challengers |
3-4 |
| FINAL |
Bulls-Hawks |
4-10 |
2005
Die Tübingen Hawks konnten 2005 als erste Mannschaft seit den Barracudas 1997 ihren Titel erfolgreich verteidigen. Mit einem 7-3 Sieg im letzten Spiel, das gleichzeitig als Final gewertet worden war, sicherten sie sich die Trophäe.
Zum vierten Mal mit dabei waren auch wieder die Indians, die aber einzig mit einem Sieg gegen die glücklosen Challengers aufwarten konnten.
| Tag |
Begegnung |
Resultat |
| Samstag |
Barracudas-Challengers |
8-5 |
| |
Indians-Hawks |
3-12 |
| |
Hawks-Challengers |
7-3 |
| |
Barracudas-Indians |
8-1 |
| Sonntag |
Challengers-Indians |
3-7 |
| |
Hawks-Barracudas |
7-3 |
2006
In Abwesenheit der Titelverteidiger Tübingen Hawks sicherten sich die Bern Cardinals ihren ersten Titel am Zürcher Frühlingsturnier. Sie bezwangen im Final die Zürich Barracudas klar mit 8-1, nachdem sie am Vormittag noch ein Extra Inning für den 5-4 Sieg benötigten.
Trotz einer positiven Bilanz von zwei Siegen und einer Niederlage konnten sich die Zürich Challengers aufgrund der schlechteren Ratio von zugelassenen Runs geteilt durch Innings gespielt in der Defense nicht für das Endspiel qualifizieren. Unglücklich kämpften auch die Dornbirn Indians aus Österreich, die in all ihren drei Spielen als Verlierer vom Platz gingen.
| Tag |
Begegnung |
Resultat |
| Samstag |
Barracudas-Challengers |
8-1 |
| |
Indians-Cardinals |
4-10 |
| |
Barracudas-Indians |
3-0 |
| |
Cardinals-Challengers |
5-10 |
| Sonntag |
Cardinals-Barracudas |
5-4 (6 inn.) |
| |
Challengers-Indians |
7-2 |
| |
Cardinals-Barracudas |
8-1 |
2007
Die Tübingen Hawks gewannen bereits zum vierten Mal das Zürcher Frühlingsturnier. Mit einem souveränen 16-0 Sieg im Finale gegen die Bern Cardinals holten sie sich verdientermassen die Trophäe. Pech hatten die Zürich Barracudas, die mit einer positiven 2-1 Bilanz nicht für das Endspiel qualifizieren konnten. Aufgrund der Tiebreaker Rule im Falle von drei punktgleichen Mannschaften zogen sie das kürzere Los und hatten das Nachsehen. Gar kein Wort um den Titel konnten die Zürich Challengers mitreden, die mit einer 0-3 Bilanz einen denkbar schlechten Start in die Saison erwischten.
| Tag |
Begegnung |
Resultat |
| Samstag |
Challengers - Barracudas |
1-9 |
| |
Cardinals - Hawks |
2-4 |
| |
Challengers - Cardinals |
4-8 |
| |
Hawks - Barracudas |
4-7 |
| Sonntag |
Hawks - Challengers |
9-4 |
| |
Barracudas - Cardinals |
1-5 |
| |
Cardinals-Hawks |
0-16 |
2008
Die Zürich Barracudas gewannen dank einem souveränen 9-1 Sieg über die Tübingen Hawks das 13. Zürcher Frühlingsturnier.
Somit kehrte der Pokal zum ersten Mal nach 2000, als die Zürich Challengers erfolgreich waren, wieder nach Hause zurück. Es war der erste Turniersieg der Barracudas seit 1997.
Nach der Vorrunde waren die Barracudas mit den Hawks und den Challengers mit einer Bilanz von 2-1 gleichauf. Aufgrund der Tiebreaker-Regelung zogen die Challengers den Kürzeren, weil sie in der Defense zu viele Runs zugelassen hatten.
Glücklos agierten die Baldham Boars bei ihrer ersten Teilnahme mit 0 Siegen und 3 Niederlagen.
| Tag |
Begegnung |
Resultat |
| Samstag |
Challengers - Barracudas |
7-12 |
| |
Boars - Hawks |
0-13 |
| |
Challengers - Boars |
4-3 |
| |
Hawks - Barracudas |
5-4 |
| Sonntag |
Barracudas - Boars |
10-1 |
| |
Hawks - Challengers |
7-11 |
| |
Barracudas-Hawks |
9-1 |
Alle Sieger
| Jahr |
Sieger |
| 1996 |
Zürich Barracudas |
| 1997 |
Zürich Barracudas |
| 1998 |
Zürich Challengers |
| 1999 |
Tübingen Hawks |
| 2000 |
Zürich Challengers |
| 2001 |
Domstad Dodgers |
| 2002 |
Therwil Flyers |
| 2003 |
Kufstein Vikings |
| 2004 |
Tübingen Hawks |
| 2005 |
Tübingen Hawks |
| 2006 |
Bern Cardinals |
| 2007 |
Tübingen Hawks |
| 2008 |
Zürich Barracudas |
Gesamte W-L Record aller Teams
| Mannschaft |
W |
L |
T |
PCT. |
RS |
RA |
| Zürich Barracudas |
18 |
8 |
0 |
.692 |
191 |
104 |
| Tübingen Hawks |
16 |
9 |
0 |
.640 |
178 |
116 |
| Domstad Dodgers |
6 |
4 |
0 |
.600 |
81 |
61 |
| Bern Cardinals |
7 |
5 |
0 |
.583 |
55 |
65 |
| Therwil Flyers |
6 |
5 |
1 |
.545 |
74 |
80 |
| Kufstein Vikings |
5 |
5 |
0 |
.500 |
59 |
59 |
| Hard Bulls |
2 |
2 |
0 |
.500 |
14 |
19 |
| Zürich Coconuts |
1 |
1 |
0 |
.500 |
16 |
13 |
| Zürich Challengers |
17 |
21 |
0 |
.447 |
195 |
236 |
| Sissach Frogs |
1 |
2 |
0 |
.333 |
11 |
25 |
| Dornbirn Indians |
4 |
12 |
1 |
.250 |
66 |
99 |
| Richterswil Athletics |
0 |
3 |
0 |
.000 |
4 |
23 |
| Baldham Boars |
0 |
3 |
0 |
.000 |
4 |
27 |
| Zürich Lions |
0 |
2 |
0 |
.000 |
8 |
29 |